05.06.2019 – von Fauske nach Ballangen

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Was für ein herrlicher Tag, viel Sonne endlich mal warme 18 Grad und viel gesehen. Das erste Mal hat sich auch eine schüchterne Elchdame am Wegesrand gezeigt. Unschlüssig die Straße zu queren ist sie dann doch im Wald verschwunden – leider so spontan nicht fotografierbar. Richtung Norden werden einige Dinge anders, weniger Bevölkerung, weniger Autos und weniger Vegetation, sobald es bergauf geht. was mir noch ein Rätsel ist sind die vielen LKW, die vom Norden kommen und nach Süden donnern. Viele Bilder sprechen für sich, was die Landschaft und die Geheimnisse von Mutter Natur betrifft.

Ich bin jetzt auf der geographischen Breite von 68 Grad und 26 Minuten und damit gut 200 Kilometer nördlich des Polarkreises. Hier hat die Sonnenwende, die am 21.06. stattfindet eine ganz andere Bedeutung und Dimension. Hier scheint die Sonne durchgehend vom 22.05. bis zum 21.07.

Der längste Tag auf dieser Erde dauert 1.800 Stunden, das entspricht 75 Tagen. Die Kehrseite der Medaille: An diesem Ort gibt es im Winter auch 75 Tage lang kein bisschen Sonnenlicht. Ich bin sehr gespannt auf diese Erfahrung, denn bisher war es zwar nicht dunkel, sondern nur dämmerig mit einem Sonnenuntergang gegen 22:30 Uhr und einem Sonnenaufgang gegen 02:30 Uhr. Das wirkliche Schauspiel (drücke die Daumen für gutes Wetter) werde ich allerdings erst auf den Inseln der Vesteralen und den Lofoten erleben, wenn der Blick frie zum Horizont des Atlantiks ist. Solche Aussichtsplattformen, wie ich sie im Yukon in Dawson City auf dem Mid Summer Dome erleben durfte habe ich hier noch nicht gesehen.

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