06.10. – 11.10.2019 – von Castello de ferro nach Celle

Zum Abschluss der langen Reise noch eine kleine Zusammenfassung der letzten Tage. Die ersten zwei Tage ging es von Castello de ferro über Cartagena nach Denia. In Denia war tatsächlich so etwas wie „zu Ende“, denn Richtung Norden war die Saison per 30.09. zu Ende und alle Campingplätze bereits geschlossen. Ausnahmen gab es in Orten wie Benidorm, die so schrecklich sind, dass man nur weiterfahren möchte oder in den Metropolen, die ich mir nicht anschauen wollte.

Die Landschaft, die ich gesehen habe, ist von der Sonne stark verbrannt und ausgetrocknet und viele Flussläufe sind schlicht weg trocken – gespenstisch.

Von da an setzte dann das Verlangen ein möglichst schnell nach Hause zu kommen und die anstehenden 2.200 Kilometer hinter sich zu bringen. Es ging über die mautpflichtige Autobahn Richtung Norden mit wunderschönen Ausblicken, besonders auf den Stadtautobahnen in Barcelona und Lyon. Auch vorher schon gab es reizvolle Großstädte wie Cartagena und Murcia, die ich mir aufgrund der hohen Temperaturen von über 30 Grad nicht angeschaut habe.

Zuhause gab es viel Freude für Xandro, der endlich wieder ohne Leine laufen kann und im Garten sich einfach wohlfühlt.

Für mich natürlich die üblichen Arbeiten, Wohnmobil ausräumen und reinigen, Wäsche waschen und den Rasen mähen, denn Robby hat sich festgefahren und so seinen Dienst eingestellt.

Insgesamt war es eine sehr tolle Tour, die an der einen oder anderen Stelle etwas überladen war mit Eindrücken. Hier arbeite ich an meiner Geduld auch mal einfach ein paar Tage stehen zu bleiben, um die Eindrücke zu verarbeiten und den Gedanken zu verdrängen: „wenn ich doch schon mal hier bin“………..