12.09.2019 – von Granville nach Saint Malo

Der Tag fing grau in grau an und es wechselten sich Nieselregen und Schauer ab. Bei der Ankunft in La Mont Saint Michel war es ein Mix aus Nebel und Nieselregen und das Monument nur sehr schemenhaft zu erkennen. Gut für Xandro, denn bis man etwas zu sehen bekommt oder auch nicht „latscht“ man mit den anderen tausenden Touris (ungelogen – unglaubliche Menschenmengen) 40 Minuten vom Parkplatz aus. Das Ergebnis – gut für den Hund, schlecht fürs Foto. Nach 4 Stunden klarte es auf und das ganze ging von vorne los.

Le Mont-Saint-Michel ist eine französische Gemeinde mit nur 30 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) Die Gemeinde besteht aus der felsigen Insel Mont Saint-Michel in der im Wattenmeer der Normandie und Anteilen am Festland. Die Insel ist etwa einen Kilometer von der Küste entfernt und nur ca. 55.000 m² groß (Umfang ca. 830 Meter), die Gemeindefläche beläuft sich auf insgesamt 4 km². In der Nähe sind die Mündung des Couesnon, die Stadt Avranches und die Grenze zur Bretagne.

Die ohne Bauten 92 Meter hohe Insel ist bekannt für die Abtei Mont Saint Michel. Die befestigte Abtei dominiert die kleine Insel und ist ein Beispiel für den normannischen Baustiel (Beginn um 1022). Im Kloster lebten bis in die 1960er Jahre Benediktiner, seit 2001 Ordensleute der Gemeinschaft von Jerusalem.

Die wechselhafte Geschichte begann bereits im 8. Jahrhundert, deshalb hier nur eine Zusammenfassung der Geschichte. Der Mont hat sich zu einer großen Touristenattraktion entwickelt, er wird jährlich von etwa 2,3 Millionen Menschen besucht. In noch geringem, aber wachsendem Umfang wird er auch wieder von Pilgern besucht, unter anderem auch von Pilgern auf dem Jakobsweg. Der Berg und seine Bucht gehören seit 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Außerdem wird er seit 1998 auch als Teil des Welterbes Jakobsweg in Frankreich aufgeführt.