15.05.2022 Wohnmobiltour von Krk nach Salzburg

Ich lerne jeden Tag etwas Neues und so kann ich heute im Nachgang zum gestrigen Tag Bilder von dem köstlichen Fischessen präsentieren. Danach musste eine Entscheidung her, weitere 1.000 km bis nach Mostar für eine berühmte Brücke fahren, trotz inzwischen heißen Temperaturen und sehr wenig Schatten auf den Stellplätzen, oder nach Salzburg fahren und die Alpen- / Schwarzwald Tour beginnen.

Ich bin dankbar für jede Stadt, die ich sehen durfte. Es fängt aber an sich zu wiederholen – Hafen, Altstadt mit Stadtmauer, bunte Gassen und in der Mitte ein Glockenturm, oder eine Kirche. Und so ist die Entscheidung gefallen etwas eher Kroatien zu verlassen, um die Alpen länger zu genießen.

Also ging es über Villach zurück nach Salzburg. Das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit wurde ich an der Grenze sowohl auf der kroatischen Seite, als auch auf der slowenischen Seite kontrolliert. Nicht nur das, aus welchem Grund auch immer, führte das Navi mit Stimme von Uschi mich die ersten 65 km über eine sehr kurvenreiche Landstraße, bevor es auf die Autobahn ging. Hatte tatsächlich den Scharm viele schöne Dörfer und Städte in Slowenien sehen zu können.

In Salzburg angekommen begannen neue Herausforderungen. Der ausgewählte stadtnahe Wohnmobilstellplatz existiert nicht. Man soll angeblich aber auf dem Parkplatz an der Festung Hohensalzburg stehen dürfen. Uschi manövrierte mich in immer engere Straßen und plötzlich stand ich auf einer Fahrradstraße „gefangen“. Mit Hilfe von netten Passanten zu Fuß, die Radfahrer waren ohne Ausnahme frech und rücksichtslos, kam ich zurück in den normalen Straßenverkehr. Dort sprach mich ein netter älterer Herr an und fragte was ich suche. Er bot mir an mich zu einem Campingplatz ca. 5 km außerhalb der Stadt auf einer Art Alm zu bringen, hat toll funktioniert – ganz lieben Dank an die Unterstützer. An eine Stadtbesichtigung heute ist überhaupt nicht zu denken, denn es finden den ganzen Tag Laufveranstaltungen in der komplett gesperrten Innenstadt statt. Da ist die Abwechslung in der Natur mit Wald und Wiesen genau das richtige, damit der Hund mal uneingeschränkt zu seinem Recht kommt.