22.09.2019 – von Bazas zur Dune de Pilat

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Bis 14 Uhr habe ich auf eine Regenpause für die Kathedrale von Bazas und zwei Schlössern im näheren Umfeld der Stadt gewartet, aber Petrus hatte kein Einsehen. Der Regen hörte erst bei der Ankunft an der Wanderdüne Dune de Pilat, die größte Wanderdüne in Europa, auf.

Sie ist so unglaublich riesig und steil und der Sand ganz lose, so dass man bis zu den Knöcheln versinkt. Der Morgenspaziergang, eine gute Stunde Sandlaufen, hat richtig weh getan in den Waden.

An Superlativen mangelt es für diese Naturerscheinung nicht. Sie ist zwar nicht die höchste Düne der Welt, doch immerhin mit deutlichem Abstand die höchste Düne Europas. Und wer hätte gedacht, dass sich der Sand hier zu einem solch hohen Berg auftürmen könnte?

Doch nicht nur ihre Höhe von ca. 110 Metern ist erstaunlich. Vielmehr beeindruckt die Düne du Pilat durch ihre unglaubliche Ausdehnung mit einer Länge von knapp 3 Kilometern und einer Breite von 660 Metern, ihre faszinierende Umgebung und den atemberaubenden Ausblick, den sie bietet. Hinzu kommen ihre je nach Tages- und Jahreszeit wechselnden Farben sowie dieses herrliche Gefühl der Weite und Freiheit, das sie vermittelt. Das ganze Ausmaß kann man nur aus der Vogelperspektive begreifen.

Die Düne speist sich aus den Sandbänken, die bei Ebbe rund 8 Quadratkilometer an Fläche betragen und der günstigen Strömung, die den Sand aus dem Meer bis vor die Düne transportiert. Dazu ein Starkwind Revier, dass auch bei Surfern hoch im Kurs steht.

Luftbild der Düne aus Richtung Süden (Quelle: Wikipedia)

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