24.06.2018 – Dawson City, YK nach Tok, AK

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Es ging heute mit einer kleinen seilgeführten Fähre über den Yukon  auf dem „Top of the World Hwy.“ Richtung Westen. Auf der kanadischen Seite ist es tatsächlich eine Route, die überwiegend oberhalb der Baumgrenze verläuft und immer wieder den Grad der Berge streift. Zugegeben, oft fährt neben dem Respekt auch ein Stück Angst mit. Relativ schmal, keine Leitplanken und tiefe Abhänge begleiten den Fahrer. Da „kuschelt“ man sich gerne mal Richtung Grad, um die Tiefe nicht zu sehen. In Linkskurven kann ich mir vorstellen, dass ein Beifahrer / Beifahrerin auf den Schoss des Fahrers krabbeln möchte. Begegnungen von Wohnmobilen oder LKW’s sind eine Herausforderung, denn zwischen den Seitenspiegeln bleiben da nur wenige Zentimeter. Aufgrund der geringen Verkehrsdichte passiert das zum Glück nicht sehr oft. 

Auf kanadischer Seite ist der Hwy. durchgängig eine „Schotterpiste“, staubig und ruppig zu fahren. Der Grund liegt auf der Hand, denn der Weg verläuft im Permafrostgebiet. Asphalt, erlebt auf der amerikanischen Seite, erleidet bei bestimmten Wetterbedingungen durch Antauen erhebliche Verformungen und entsprechende Schäden. Das Ausbessern der Schotterpiste ist deutlich einfacher und billiger. 

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