30.05.2018 – von Calter Bay Village, WY nach Fishing Bridge, WY

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Heute ging es auf direktem Wege in den Yellowstone National Park, für den ich drei bis vier Tage eingeplant habe.

Mit 9.000 km2 ist der Yellowstone Park flächenmäßig der größte. 1808 waren die ersten Weißen auf Erkundung und berichteten von waren Naturschauspielen. Aber erst 1871 wurde ein Geologenteam entsandt und anhand des Berichtes ein Jahr später der Park unter nationale Aufsicht gestellt.

Der Yellowstone liegt auf einem 1.900 bis 2.600 Meter hohem Plateau mitten in den Rocky Mountains. Die Hochebene entstand vor 100.000 Jahren, als ein Vulkan explodierte und der Kegel abgesprengt wurde.

An der tiefsten Stelle entstand der Lake Yellowstone. Das Gebiet ist immer noch sehr aktiv. Es gibt mehr als 200 Geysire, 10.000 heiße Quellen und unzählige Schlammlöcher und Fumarolen (vulkanischer Dampfaustritt).

Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass sich unter dem Park eine sehr große Magmablase gebildet hat, die Aufgrund ihrer Strömung den Park bis zu 10 Zentimeter hebt oder senkt. Es ist nicht auszuschließen, dass es zu einer hydrothermalen Explosion kommen kann. Diese kann an Stärke auch den Supervolcano zum Ausbruch bringen (so drei Mal in den letzten 2 Millionen Jahren geschehen) mit katastrophalen weltweiten Klimaauswirkungen.

Der Yellowstone Park ist in 5 Areale gegliedert:

NW: Mammoth Country – heiße Thermalquellen

NO: Roosevelt Country – Hier können Bisons, Hirsche und mit etwas Glück auch Grizzlys beobachtet werden

Zentrum: Canyon Country – mit Wasserfällen und dem Grand Canyon des Yellowstone Parks

SW: Geyser Country – Geysire ohne Ende

SO: um den Yellowstone Lake

So ganz ist der Sommer hier noch nicht angekommen und neben der Anfahrt stand die Campingplatzfrage als dringlich im Vordergrund. Es sind von 14 Plätzen erst 2 geöffnet, und die waren ausgebucht. Also einen Parkplatz – ist nicht erlaubt – angefahren und fertig. Dazu ist spätestens ab 16:00 Uhr Ortszeit regnerisch, und Nachts mit 7 Grad frisch. 

Für ein paar Aufnahmen auf dem Weg nach Fishing Bridge hat das Wetter noch mitgespielt: