10.07.2018 – von Homer, AK nach Seward, A K

Noch ein paar Erinnerungen an Homer, die „Altstadt“, winzig und entzückend, wirklich zum „Liebhaben“……

Und gleich hinterm Deich eine Kranichfamilie…..

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Nach einer durchregneten Nacht, war so vorhergesagt, ging es Richtung Südosten nach Seward. Endlich waren die Superflieger Adler sichtbar. Einen habe ich hoch im Baum tronend „erwischt“, einen Jungvogel am Strand und einen Altvogel am Nest.

Danach ein Abstecher nach Ninilchick, ein Ort wo alles stehen geblieben ist, und die Frage im Raum steht: wer bin ich? Russe? Nein… Amerikaner? Nein, ……, dennoch ist es ein Ort, der von den russischen Pelzjägern gegründet wurde. Auch verstehe ich ich das Dilemma der Einheimischen, ein „ungeliebter, erkaufter“ Staat innerhalb der USA zu sein.

Seward ist ein Ort mit weniger als 3.000 Einwohnern, der sich geschichtlich auf das Jahr 1909 beruft, LOL, da war mein Opa bereits 28 Jahre alt. Auch hier muss ich feststellen, dass mir die kleine historische Welt der Stadt viel besser gefällt, als die “Wegwerfgesellschaft“, die sich hier durch Schrotthalden auf dem eigenen Grundstück  darstellt. Es wird nichts entsorgt, einfach nur hingeschmissen, was nicht mehr funktioniert oder nicht mehr gebraucht wird. Angefangen vom alten Auto, über Elektrogeräte bis hin zu abgerissenen Dächern.

Für mich ist als Segler der Hafen eine Augenweide. Der erste in dem mehr Segelyachten als Motorboote liegen.

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