20. / 21.07.2018 – von Valdez, AK über Tok, AK nach Cottenwood, YK

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Die Nacht habe ich am Fjord wild gecampt, in der Hoffnung, dass sich mal ein Bär zeigt, um zu fischen. Das hat nicht geklappt und ein Ranger erzählte mir später, dass es zwar Bären gibt, aber zum Glück für die vielen Angler sehr selten.

Dafür gab es sehr dichten Nebel, der sich erst im Landesinneren auflöste. Es wurde sehr schnell heiß und da waren sie dann auch gleich wieder, Moskitos und Pferdefliegen.

Die ersten Bilder konnte ich von einem imponierenden Wasserfall machen. In der Folge gab es immer wieder Blicke auf verglätscherte Berge, wie den Mt. Worthington.

Das spektakulärste war der Blick auf die Wrangell Mountains, die bei leichtem Dunst ihr strahlendes weiß fast wolkenlos darboten.

Auch das Stehen bzw. Fahren in einer Sanddünenlandschaft hat mich beeindruckt. Auch hier wieder ein Ereignis, ein schweres Erdbeben, was in der heutigen Medienlandschaft sofort berichtet würde, an das ich keine Erinnerung habe. Vielleicht liegt es daran, das niemand trotz der verheerenden Auswirkungen verletzt wurde. Zurück auf dem Alaska Highway Richtung Osten gibt es nur einen kurzen Kommentar, die Straße ist eine einzige Frechheit. Belont wurde aber der Tag noch durch einen Campingplatz direkt am Kluane Lake. 

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